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FAST FASHION

Fast Fashion – billig, schnell und fragwürdige Qualität.

Heutzutage wird die Zeit die man braucht, um ein Kleidungsstück zu designen bis es zum Verkauf im Laden hängt auf ein Minimum reduziert.
Modeketten brauchen nicht länger als 5 Wochen von der Idee bis zum Verkauf.

Moderne Sklaverei

Die Gewerkschaft Verdi beschreibt die Arbeits-Bedingungen in der globalen Textilindustrie immer noch als sehr schlecht. Sie berichtet von sehr geringen Löhnen und sexueller Belästigung, langen Arbeitszeiten ohne Pausen in gefährlichen Arbeitsstätten. Es kommt zu physischer und verbaler Gewalt und vielem mehr.
Fast Fashion lebt von billigen Arbeitskräften, meist in Entwicklungsländern.
Billige Arbeit zu einem hohen Preis: Kinderarbeit und Zwangsarbeit bedeuten moderne Sklaverei.
Wer sich gegen die Bedingungen wehrt wird entlassen.

Wegwerfware

Die Modeindustrie hat sich in den letzten Jahren sehr verändert.
Für Fast Fashion ist Kleidung eine Wegwerfware und ein Einwegprodukt. Kleidung wird oft nur eine Saison getragen, wenn überhaupt.
Die Bekleidungsproduktion hat sich von 2000 bis 2014 verdoppelt, Deutsche kaufen im Schnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr.
Die Tragedauer beträgt allerdings halb so lange wie noch im Jahr 2002.

Überproduktion

Globale Modeketten bieten bis zu 24 Kollektionen im Jahr an. Die Gesetze für Umweltschutz sind zu schwach. Es wird mehr und mehr Wasser verbraucht. Die Verschmutzung von Luft und Wasser schädigen die Umwelt und die Menschen.
Laut Greenpeace werden in Deutschland jährlich ungefähr 1,3 Millionen Tonnen gebrauchte Kleidung entsorgt. Durch die Überproduktion von Modeketten landeten 2019 etwa 230 Millionen neue Kleidungsstücke im Schredder oder der Müllverbrennungsanlage. Das macht etwa 10% der produzierten Kleidung aus.